Spinnakersegeln

Das interessanteste, zugleich unbeliebteste Segel ist der Spinnaker. Dabei ist es trotz der Größe gar nicht so schwer. Wir fangen bei konstantem Wind und Platz auf dem Meer an.

Spinnakersegeln bei halbem Wind

Ich zeige Ihnen:

Vorbereiten des Spinnakers

  • die Vorbereitung des Spinnakers
  • des Spinnakerbaums mit Topnant/Niederholer
  • die Vorbereitung von Blöcken und Schoten
  • die Rollenverteilung (wer macht was)
  • den Ablauf von Setzen und Öffnen des Segels
  • Feinheiten des Spinnakertrimms
  • das Schiften (Umstecken des Baums)
  • Kniffe beim Steuern (wie Sie es der Crew leicht machen)
  • den Umgang mit starken Böen oder Notsituationen
  • die Vorbereitung zum Bergen (wer macht was)
  • wie das Tuch trocken geborgen wird
  • wie schnelles Setzen, Schiften und punktgenaues Bergen klappen

Vater-Kind Törns

Gerade für beruflich eingespannte Väter, die wenig Zeit mit Ihren Kindern verbringen können, ist ein Ausflug in die maritime Welt interessant. Bereits elementare, vermeintlich kleine Dinge wie Ablegen, Segel setzen oder die lautlose Fortbewegung nur mit dem Wind werden staunend beobachtet.

Stolz übernehmen Kinder das Steuer und probieren gemeinsam mit ihrem Vater aus, wie das Boot auf Kursänderungen oder den Wind reagiert. Eine Herausforderung ist es, einen bestimmten Kurs zu steuern. Sei es auf eine Boje oder Leuchtturm zu, oder nach Kompass zu segeln. Die Begegnung mit „großen Pötten“, wie sie aus Kinderbüchern oder Fernsehsendungen bekannt sind, mit Fähren, RoRo- und Containerschiffen, Holz- und Papierfrachtern oder Tankern auf der Ostsee begeistert.

Mit Siebenjährigen macht es bereits Sinn, an Bord zu gehen. Älteren mit Grundkenntnissen in Geometrie macht der Blick auf die Seekarte Spaß. Dann wird mit Bleistift und Lineal ein Kurs eingezeichnet, die Gradzahl ermittelt und dem Steuermann (dem Vater) gesagt. Es macht mir Spaß, den Segelbazillus weiterzugeben und Kinder für’s Segeln zu begeistern.

Ich habe schon mehrere Familien und Vater-Kind Törns gesegelt und bin selbst Vater eines achtjährigen Sohnes.

Praxis für angehende Skipper

Viele Einsteiger haben heute die angesagten Scheine. Es ist schön, wenn Sie diese formale Hürde genommen haben. Jetzt nehmen Sie sich Zeit für die Praxis, die Ausübung des Segelhandwerks. Kommen Sie für drei Tage an Bord. Erinnern, wiederholen und vertiefen Sie an Bord eines zum richtigen Segeln gebauten Schiffes, was Sie gelernt haben.

Finden Sie Gespür für Wind und Wellen, für Böen und Winddreher. Ohne das in der komprimierten und schematisierten Segelausbildung übliche Schulmeistern. Sie werden sehen: das geht bei aller gebotenen Klarheit in einem freundlichen Ton.

Herkömmliche Navigation mit der Seekarte

Erst der richtige Umgang mit Tauwerk, die Beherrschung der wichtigsten Knoten, die Einschätzung des Windes bei Hafenmanövern, das schöne Seglerhandwerk – altmodisch als „Seemannschaft“ bezeichnet – machen das Bordleben und Segeln für Sie einfach und sicher.

  • Segel- und Kurswahl für den Tag
  • Praxisnahe, nicht formalisierte Manöver
  • Nutzen des Windes beim Hafenmanöver
  • sichere und zügige Segelwechsel/flinkes Reffen
  • essenzielle Knoten
  • Vorfahrtsregeln
  • vorausschauender Umgang mit der Berufsschiffahrt
  • klassisches Peilen, Positionsbestimmung, Kurswahl
  • herkömmliches Navigieren per Seekarte
  • Auswahl gescheiter Ankerplätze und Ankern
  • Ankermanöver unter Segeln
  • An- und Ablegen bei Wind

Mit diesem Handwerk, überlegten und gemeinsam gelassen ausgeführten Manövern machen Sie sich für die eigene, entspannte Schiffsführung fit. Rufen Sie mich an (0176 / 244 409 83) oder schreiben Sie mir an erdmann@braschos.de und wir vereinbaren drei unvergessliche Tage, in denen Sie Ihr Segelhandwerk vertiefen und festigen.