Auf den ersten Blick braucht man an Bord einer seegehenden Yacht wie Swede 55 keine Stiefel. Man verbringt die meiste Zeit in der ringsum geschützten Mittelplicht des Bootes. Dort landet bei viel Wind von vorn zwar gelegentlich mal Spritzwasser, die Beine bleiben im Fußraum aber überwiegend trocken. Ganz anders sieht es bei einem Segelwechsel aus, wo bespielsweise die 30 qm Fock durch den 20 qm Yankee zu ersetzen ist. Da wird es auf dem Vorschiff dann feucht. Wer da mit normalen Bootsschuhen vorn war, hat für den Rest des Segeltages nasse Füße. Hinzu kommt, dass Schuhe und Strümpfe nach dem Seewasserkontakt nicht mehr richtig trocknen.

Zur Not kommt man mit üblichen Gummistiefeln an Bord klar. Aber man geht und bewegt sich darin schlecht. Die bewährten Wellingtons sind rings um die Fesseln unbeweglich. Die Zehen kühlen aus, die Füße schwitzen und das Ergebnis riechen Sie abends dann. Moderne Segelstiefel bieten Bewegungsfreiheit, man friert und stinkt darin nicht. Ein wunderbarer, auf Dauer unverzichtbarer Komfort.

Musto Segelstiefel MFUFT002 aus Leder mit Goretex - Foto Musto

Gore Tex-Leder Musto Segelstiefel – Foto Musto

Musto Southern Ocean Stiefel MFMFT026 - isoliert hervorragend - Fot0 Musto

Segelstiefel Musto Southern Ocean – isoliert hervorragend – Fot0 Musto

Da die Segelhose über dem Stiefel getragen und das Hosenbein mit einem Klettband rings um den Stiefel geschlossen wird, langt die übliche Stiefellänge. Für Seglerinnen, die schnell an den Füßen frieren, empfehle ich mit dem rechts abgebildeten Southern Ocean den Mercedes unter den Segelstiefeln – auch wenn in der Ostsee gesegelt wird.

Wichtig ist Platz für dicke Socken. Ich mache mit meinen Segelstiefeln von Musto seit Jahren derart gute Erfahrungen, dass ich sie an windreichen Tagen immer anziehe, wenn absehbar Spritzwasser in die Plicht fliegt oder ich nach vorne muß. An kalten Tagen trage ich sie mit Thermosocke.

Ein hochwertiger Segelstiefel ist mit einem üblichen Ladenpreis von deutlich über 300 € eine Anschaffung, von der Sie lange haben. Fragen Sie nach einem Angebot.