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Willkommen in einer Nische jenseits der Flotte hochbordig-breiter und schwerer Boote. Hier geht es um einen schnittig-schlanken Kontrapunkt, ein Segelboot mit antiquiertem Löffelbug, Deckssprung und elegantem Heck. Swede 55 bringt die klassische Form skandinavischer Boote mit agilem Segeln in Einklang: sensibel wie eine Jolle, so schnell, wie 14 Meter wirksame Wasserlinie sein können. Am Wind ein Genuß, mit gefierten Schoten ein Meilenfresser. Ein Weekender aus den Stockholmer Schären mit beeindruckendem Hochsee-Regatta-Logbuch. Sportgerät mit Bordlebenskomfort für die drei- bis fünfköpige Crew, eine Familie oder zwei Ehepaare. Ein antiquierter Hingucker – ansehnlich wie ein Boot sein sollte.

Mit dieser Webseite teile ich meine Begeisterung für Swede 55 – mit Informationen zur Geschichte, zum Konstrukteur, zum Leichtdeplacement und einer Literaturliste. Ich berate Interessenten oder Eigner und liefere Ersatzteile, Zubehör und Sonderanfertigungen. Sollten Sie einfach mal interesse- oder spaßeshalber ein besonderes Boot segeln wollen, so sind Sie an Bord meiner Swede in Lemkenhafen/Fehmarn für einen Segeltag oder ein Wochenende willkommen.

Swede 55

Das Boot wurde 1975 vom Stockholmer Yachtkonstrukteur Knud Reimers als tourentaugliche Variante des klassischen Schärenkreuzers entworfen. Der Schärenkreuzer wird für seine Schnelligkeit, Schönheit und Segelgenuss geschätzt. Angelehnt an die Eleganz des Vorbilds sollte eine familienfreundliche Yacht mit mehr Komfort entstehen.

Die etwas breitere Swede 55 bietet mehr Platz und Stehhöhe unter dem gestreckten Kajütaufbau. Die Sitzkuhle ist zwischen Aufbau und Achterkajüte eingelassen. Diese Mittelplicht ist so sicher wie bei einem gemütlichen Motorsegler. Bei rauher See ist es gut, noch einige Meter Schiff hinter sich zu haben.

Swede 55 geht leicht durch's Wasser © Swedesail

Swede 55 geht leicht durch’s Wasser © Swedesail

Dank ihrer schlanken Form hat Gamle Swede ausgezeichnete Rauhwasser-Eigenschaften. Wie beim Auto mit langem Radstand bieten die vielen Meter zwischen Kiel und Ruder ausgezeichnete Spurtreue. Vor allem ist das Boot schnell: Die dänische Südsee ist von Fehmarn in wenigen Stunden erreicht.

Bootsdaten

Länge über Alles 16 m
Länge reale Wasserlinie 12,84 m
Breite 2,97 m
Breite Wasserlinie 2,65 m
Freibord Bug 110 cm
Freibord Mittschiffs (Station 15) 82 cm
Freibord Plicht (Station 10) 78 cm
Freebord Heck 79 cm
Tiefgang geplant 2,05 m
Tiefgang real 2,13 m
Verdrängung geplant 7,75 t
Verdrängung real 8,5 t
Ballast (Blei) 3,4 t
Brückendurchfahrthöhe mit Windex 18,1 m
nominelle Segelfläche, Groß + 85 % Vorsegeldreieck (daher die 55) 55 qm
Großsegel und Fock 74 qm
Großsegel 44 qm
Fock 30 qm
Yankee 18 qm
Genua II 40 qm
Genua I 48 qm
Spinnaker 130 qm
Rumpfgeschwindigkeit 9 kn
gesegelte Spitzengeschwindigkeit 22 kn
Verhältnis Länge/Breite 5,3
SA/D ratio (8,5 t) 18,07
Segeltragzahl (7,75 t) 4,34

Die Sail Area/Displacement Ratio wird von Amerikanern verwendet. Die Segeltragzahl (2√Segelfläche in qm / 3√Verdrängung in t) ist im deutschsprachigen Raum üblich. Traditionsschiffe und Fahrtenyachten ≈ 3,5 – 4, moderne Boote ≈ 4,3 – 5.

Original Segelmaße

P (Großsegel Vorliek) 15,20 m
E (Großsegel Fuß) 4,85 m
I (Höhe Vorsegeldreieck) 13,60 m
J (Basis Vorsegeldreieck) 4,40 m
T (Vorstag Länge) 13,60 m
SL (Spinnaker Seitenliek) 13,95 m
SMW (Spinnaker Breite) 10 m
Spinnaker Unterliek 8 m

Rennwerte (anhand verschiedener Meßbriefe)

Yardstick (Deutscher Seglerverband DSV) 89
Scandicap mit/ohne Spinnaker 10,20/10,95
Lidingö Yardstick (LYS) Schweden 1,27
TCF Channel Handicap 1988 1,29
PHRF 81,0
Klassiker Rennwert (KLR) Freundeskreis Klassische Yachten 146

Ausrüstung Gamle Swede

Hood Gemini Doppelnut-Regatta Profilvorstag, fünf Segel
130 qm Spinnaker, Spinnaker- und Jockeybaum
Fallen, Reff- und Trimmleinen in der Plicht beschriftet
acht neue selbstholende Zweigang-Edelstahlwinschen
Gridkompass mit 1 Grad genauer Kursvorwahl, Echolot/Logge, Wasserthermometer
Badeleiter, Decksdusche, Sonnenzelt
Pantry mit leistungsfähigem Kühlschrank, dreiflammigem Herd und Backofen
separate 140 Amperestunden Bordnetzbatterie, 12 und 220 Volt Steckdosen
handlicher und sicherer Anker mit 6 m Kettenvorlauf
35 PS Dreizylinder Volvo Penta mit Saildrive, Dreiblatt Drehflügelpropeller, 74 l Dieseltank
235 l Frischwasser für Dusche & Pantry
220 Volt Landanschluß, Batterieladegerät

Unter Deck

Die Kajüten verteilen sich auf 13 m Länge © Swedesail

Die Kajüten verteilen sich auf 13 m Länge © Swedesail

Der Einrichtungsplan zeigt die Kajüten mit Pantry und Navigationsplatz im Eingangsbereich und dem Badezimmer vorne. Vorschiff und Salon sind für Sie reserviert. So haben Sie die bequemsten Kajüten mit Stehhöhe für sich. Die besten Kojen gibt es mittschiffs mit 1 x 2,20 m im Salon. Der Skipper wohnt in der Achterkajüte im Heck.

Das Vorschiff mit separatem Zugang über die Decksluke hat zwei 2 m Kojen (grün eingezeichnet). Die Sofas/großen Klappkojen im Salon und die Lotsenkoje neben dem Niedergang sind blau. Die Lotsenkoje neben dem Eingang (80 cm x 2 m) ist bei Kindern beliebt.

Im Sommer wird bei schönem Wetter draußen in der bequemen Mittelplicht zu Abend gegessen. An kühlen Tagen finden im Salon in der Mitte des Bootes sechs Erwachsene Platz am großen Klapptisch. Wir haben auch schon zu zehnt nach Regatten im Salon gefeiert.

Das Boot ist gediegen in Teak natur (geschliffen und geölt) ausgebaut. Der Rumpf ist mit luftig leichten Leisten (Wegerung) verkleidet. Ein stimmiges und zweckmäßiges Ambiente.

Geschichte

In den Dreißigerjahren machte der Segler, Bootsbauer und Publizist Uffa Fox aus Cowes/Isle of Wight auf die Vorzüge des Schärenkreuzers aufmerksam. Nach dem Krieg zeigte der Brite H.G. „Blondie“ Hasler mit kühnen Törns seines Schärenkreuzers Tre Sang in der Irischen See erneut die Qualitäten des sogenannten Leichtdeplacements. Seine Erkenntnis: Der leichte, schlanke und flachbordige Schärenkreuzer braucht zum Segeln weniger Energie und damit Segelfläche, als das herkömmlich schwere und breite Boot. Vor allem war entgegen der Annahme der notorisch konservativen Segelszene bewiesen, dass das Leichtdeplacement seetüchtig ist. Mit ihren Booten und Törns läuteten Fox und Hasler ein neues Denken im Yachtbau ein. Es setzte sich bald auf den Regattabahnen durch.

Swede 55 Vorläufer Siska

Die Erfolge der 75er und 40er Schärenkreuzer-Varianten Fidelis und Siska in australischen Gewässern hatten die Vorteile des schnittig schlanken, langen und leichten Bootstyps gezeigt, der mit weniger Tuch besser als die herkömmlich breite und schwere Yacht segelt. Dieses Konzept wurde mit Swede 55 in eine zeitgemäß moderne Bauweise, unter anderem einem Balsa-Sandwichdeck, übertragen.

Wie der Entwurf vom Januar 1975 zeigt, war Swede 55 wie die 75er Schäre Bacchant von Knud Reimers zunächst als Langkieler gedacht. Das am Kiel hängende Ruderblatt war bei klassischen Booten üblich und gemäß schwedischem Reglement für den Schärenkreuzer auch vorgeschrieben.

Der erste Entwurf zeigt Swede 55 noch als Langkieler © Sjöhistoriska museet Stockholm

Der erste Entwurf zeigt Swede 55 noch als Langkieler © Sjöhistoriska museet Stockholm

Die zweite Zeichnung zeigt mit rot skizzierten Änderungen den Schritt zur modernen Kiel- und Ruderkonfiguration, wie er Sommer 1975 – unterstützt von Stockholmer Strömungs-Spezialisten Prof. Sven Olof Ridder – mit speziellen NACA-Profilen ausgeführt wurde.

Änderung vom Lang- zum modernen Flossenkieler mit separatem Ruder © Sjöhistoriska museet

Änderung vom Lang- zum modernen Flossenkieler mit separatem Ruder © Sjöhistoriska museet Stockholm

Die Teilung von Kiel und Ruder bietet Kursstabilität, zugleich Wendigkeit auf See und beim Manövrieren im engen Hafenbecken. Ruderausschläge werden dosiert und prompt umgesetzt. Der große Abstand von Kielflosse und Ruderblatt bietet sensiblen Steuergenuß. Das achtern freistehende, Skeg-lose Ruderblatt galt damals als Wagnis, ebenso die einmastige Takelage mit zwei etwas größeren Tüchern. Heute selbstverständliche Helfer wie die selbstholende Winsch waren damals noch nicht üblich.

Zu den weiteren Änderungen (Plicht, Steuerstand, Motorraum, weiter vorne angeordnetes Vorstag) gehörte auch die Verlängerung des Rumpfes von 15,72 auf 16 m. Die dritte Zeichnung zeigt die damals ebenfalls vorgesehene, aber verworfene Takelung als Zweimaster.

Swede 55 Temptress beim Start vor der Golden Gate Bridge am 4. Juli 1982

Der Erfolg des kalifornischen Swede 55-Seglers Jim Walton mit Temptress bei der San Francisco-Hawaii Regatta 1982 führte zur Entwicklung der Super Swede 53 (16,30 x 3,70 x 2,43 m, 12 t, 6,5 t Ballast, 120 qm am Wind) nach Plänen von Peter Norlin. Es blieb bei einem, in Tunesien gebauten Prototypen, den ich in den Neunzigerjahren nach Deutschland verkaufte.

Weitere Informationen

Folgende Zeitschriften- und Zeitungsartikel, Broschüren oder Bücher informieren über Swede 55 als Weiterentwicklung des klassischen Schärenkreuzers. Hier finden Sie mehr über den Konstrukteur, Swede 55-Vorläufer, namhafte Boote, Schärenkreuzerflotten und Seglerpersönlichkeiten.

Swede 55 als Ketsch © Sjöhistoriska museet

Swede 55 als Ketsch (nie gebaut) © Sjöhistoriska museet

Swede 55
Broschüre Swede 55 Projekt (englisch)
Broschüre Swede 55 Fisksätra Werft (deutsch)
Artikel in Nautical Quarterly Heft 6, 1979 (englisch)
Bootstest in Seilas 4/1979 (norwegisch)
Temptress Wins 2,126 Mile Race to Kauai/Hawaii Sail Magazine Oct 1982 (englisch)
Vortex, a Swede 55 reinterpreted in wood, Wooden Boat 100 May/June 1991 (englisch)

Knud Reimers
Variation der schönen Linie, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (deutsch)
Knud H. Reimers, Klassiker! 2/15 (deutsch)

Schärenkreuzer allgemein
Schären mit Geschichte, Yacht 14/92 (deutsch)
The Square-Metres, Wooden Boat 114, Sept/Okt. 93 (englisch)
Die rasenden Zahnstocher, Nordis Magazin 4/95 (deutsch)

Schärenkreuzerflotten
Australien: An outstanding class, Australian Yachting May 1992 (englisch)
Plattensee: Die Schären vom Balaton, Yacht 21/02 (deutsch)
Bodensee: Schöner Segeln, Magazin Bodenseewoche Juni/09 (deutsch)
30er Szene Bodensee: Schönheiten, die übers Wasser schweben, Handelsblatt/Sailaffairs März 07 (deutsch)
Fehmarn/Ostsee: Schlank & Rank, Spitzentreffen Yacht 2009 (deutsch)
100 Jahre Schärenkreuzer 1908 – 2008, Länge läuft, Segeln einer 15er und 150er Schäre, Yacht Classic 1/08 (deutsch)
Die reine Lehre, Ursprung und Entwicklung der Schärenkreuzer, Yacht Classic 1/08 (deutsch)

Bootsporträts

Super Swede 53 von Anfang der Achtzigerjahre © Swedesail

Super Swede 53 Entwurf von 1983 © Peter Norlin/Swedesail

25 m Yawl Agneta: En anspråkslos dam, Segling 8/96 (schwedisch)
Agneta: Die Passion des Avocato, Yachting & Style 4/07 (deutsch)
75er Bacchant: Tropenholz- Torpedo 75er Schäre Bacchant, Yacht 12/99 (deutsch)
30er Tre Sang: Eine Frage der Schäre, Yacht 20/01 (deutsch)
40er Argo & Hagen: Der ganz normale Wahnsinn, Yacht 11/08 (deutsch)
40er Neubau Aphrodite: Die falsche und die richtige Art des Wartens, FAS 16/10 (deutsch)
75er Schäre Nemere II: Schönheit für den Plattensee, Boote Exclusiv 3/03 (deutsch)
30er Schäre Rumbleseat, Gewinnerin des Transpac Race 1996 Classic Boat Heft 111, September 97 (englisch)

Schärenkreuzersegler

Segelplan der Swede Swede 53 © Swedesail

Segelplan der Super Swede 53 © Peter Norlin/Swedesail

Uffa Fox, Genie im Gleitzustand, FAS 50/08 (deutsch)
Horst Janson, Der Schwarm des Schwarms, Yacht 1/03 (deutsch)
Georg Milz, Schären im Kopf, Yacht 4/07 (deutsch)
Holzbootliebhaber oder das Schweigen der Planken FAS 45/09 (deutsch)

Bücher
• Uffa Fox: Sailing, Seamanship & Yacht-Construction (1934), Second Book (1935), Sail & Power (1936), Racing, Cruising & Design (1937), Thoughts on Yachts & Yachting (1938), teilweise neu aufgelegt, antiquarisch zu bekommen
• Per Thelander: Alla våra Skärgårdskryssare, Svenska Skärgårdskryssareförbundet (SSKF), Stockholm 1991, 160 Seiten schwedisch, u. U. antiquarisch, ISBN 91-970902-1-2
• Per Thelander, Maria Thorsell: Jakt på‚ kryss. 25 år med Svenska Skärgårdskryssareförbundet, Stockholm 1997, 212 Seiten schwedisch, ISSN: 0282-4892
• Lars Nordlund: The world of Squaremetres. The Square Metre Rule – 100 years. Facts, history and reports from all over the globe. SSKF, Stockholm 2008, 319 Seiten, im Buchhandel oder Internet zu bestellen, ISBN 978-91-633-3069-8
• Roland Perry: Sailing to the moon. The Biography of Rolly Tasker, Australia’s Greatest All-Round Yachtsman. Pennon Publishing, Melbourne 2008, 384 Seiten. ISBN 9781920997069
• Internationale Vereinigung der 30 qm Schärenkreuzer-Klasse e.V.: Schärenkreuzer im Herzen Europas. Geschichte und Geschichten der Schärenkreuzer in Bayern, am Bodensee und in der Schweiz. Konstanz 2010, 320 Seiten, 48 Euro, im Buchhandel oder Internet zu bestellen. ISBN: 978-3-7977-0559-4

Diese Informationen wurden seit 1979 zusammengetragen, teils selbst recherchiert und geschrieben.

Knud Reimers

Knud Reimers © Sjöhistoriska museet

Knud Reimers © Sjöhistoriska museet Stockholm

Reimers Briefkopf © © Sjöhistoriska museet

Reimers Briefkopf © © Sjöhistoriska museet

Der gebürtige Däne Knud H. Reimers (1906-87) lernt in den Zwanzigerjahren zunächst in Kiel bei der Friedrich Krupp Germaniawerft Schiffbau, dann von Werftchef Henry Rasmussen angeleitet in Bremen Lemwerder bei Abeking & Rasmussen den Entwurf ansehnlich-schneller Yachten.

Reimers Konstruktion Tumlare © Sjöhistoriska museet

Reimers Konstruktion Tumlare © Sjöhistoriska museet Stockholm

1930 übernimmt er das Büro des talentierten Regattaseglers und Rasmussen-Rivalen Gustav A. Estlander. Das neue Logo mit den Initialen „KR“ ähnelt nicht zufällig dem der angesehenen Yachtwerft “A&R”. 1934 entsteht der weltweit rasch verbreitete Doppelender Tumlare, ein Vorläufer von Adlard Coles berühmter Cohoe.

75er Schärenkreuzer Bacchant © Classicsailboats.org

75er Schärenkreuzer Bacchant © Classicsailboats.org

1936 zeichnet Reimers den 75 Quadratmeter Schärenkreuzer Bacchant. Das 19 m Boot segelt zahlreiche Chicago – Mackinac Langstreckenregatten auf dem Michigan See und liegt neuerdings wieder in seinem ursprünglichen Revier, den Stockholmer Schären.

Agneta © Sandeman

Agneta © Sandeman

1948 entwirft Reimers die vom klassischen Schärenkreuzer inspirierte 25 m Yawl Agneta. Das Schiff gehört 1958 bis Mitte der 80er dem italienischen Industriellen Giovanni Agnelli und schmückt nach wie vor die Klassikerregatten des Mittelmeeres.

Knud Reimers 1975 in seinem Büro in Östermalm/Stockholm © Sjöhistoriska museet

Knud Reimers 1975 in seinem Büro in Östermalm/Stockholm © Sjöhistoriska museet Stockholm

Ende der 60er Jahre leitet Reimers‘ Bijou-Typ die süddeutsche Renaissance des klassischen 30 qm Schärenkreuzers mit zahlreichen Neubauten ein. Nach wie vor ermittelt die Klasse auf dem Bodensee ihre Jahreswertung mit dem Reimers Pokal.

Fidelis beim Sydney - Hobart Race 1966 © Cruising Yacht Club of Australia

Fidelis beim Sydney – Hobart Race 1966 © Cruising Yacht Club of Australia

1964 entsteht mit der 18,60 m langen Fidelis im neuseeländischen Auckland eine Swede 55 ähnliche, moderne Bacchant-Variante. Das Boot segelt in der südlichen Hemisphäre viele Langstreckenregatten erfolgreich, darunter der vielbeachtete Sieg der Sydney-Hobart Regatta mit deutlichem Vorsprung. Der drei Meter breite und 12 t leichte Hochseeklassiker ist nach wie vor in Sydney beheimatet.

Fidelis, Siegerin der Sydney-Hobart Langstreckenregatta im Ziel © Rolex Sydney Hobart Yacht Race

Fidelis, Siegerin der Sydney-Hobart Langstreckenregatta im Ziel © Rolex Sydney Hobart Yacht Race

 

1975 entwirft Reimers für Mitglieder des Stockholmer KSSS Swede 55, eine vom klassischen Schärenkreuzer weiterentwickelte Tourenschäre mit moderat angehobenem Freibord und nominell 55 Quadratmetern Segelfläche (daher die Typbezeichnung des 52 Fuß langen Bootes). Der Entwurf ist von Rolly Taskers berühmter Siska, einer für das Sydney-Hobart Rennen modifizierten Reimers 40er-Schäre von 1939 inspiriert. Die flachbordig filigrane, gut 15 m lange und 2,6 m breite Siska überzeugt 1969 bei der 630 Seemeilen Regatta nach langer Führung mit einem respektablen vierten Platz von 75 Booten – deutlich vor Alan Bonds Neubau Apollo.

Beratung

Sie überlegen einen S30 Tourenschärenkreuzer, eine Swede 41 oder Swede 55 zu kaufen und möchten wissen, worauf zu achten ist? Sie sind bereits Eigner eines solchen Bootes und brauchen Rat? Sie planen eine Reparatur und möchten Hinweise, wie, mit welchem Werkzeug, Zubehör oder Lieferanten Sie Ihr Ziel am besten erreichen?

Bekanntlich geht ein Großteil der Zeit beim handwerklichen Arbeiten in die Vorbereitung. Wenn Sie hier gleich richtig ansetzen, sparen Sie Zeit, Material, Geld und Lehrgeld. Nutzen Sie meine jahrzehntelange Praxis beim Betrieb, der Pflege, der Wartung, Reparatur oder Optimierung. Zwei Varianten sind möglich:

A: Sie haben eine Frage zum Kauf/Verkauf oder zur Reparatur eines Bootes?
B: Sie brauchen in einem bestimmten Zeitraum, beispielsweise beim Kauf, während der Übernahme oder Instandsetzung eines Bootes wiederholt Rat? Buchen Sie eine Beratungs-Flatrate für die absehbare Zeit. Sie bekommen im Lauf von zwölf Monaten Antworten zu all Ihren Fragen von mir.

So geht es: Sie nennen Ihren Beratungswunsch und erhalten von mir ein Angebot. Nach Zahlung des vereinbarten Honorars stehe ich Ihnen mit meinem Wissen per Variante A oder B zur Verfügung. Die Beratung erfolgt zu einer vereinbarten Pauschale. Gratis Auskünfte gleich welcher Art sind nicht möglich.

Ich habe bislang Bootsbauer und Eigner in Deutschland, der Schweiz, in Südafrika und den USA beraten.

Beratung zu Swede 55

Zu folgenden Maßnahmen kann ich Ihnen anhand eigener Erfahrung helfen:

  • Austausch der Seeventile (alters- und sicherheitshalber) in geeignetem Material
  • Profilierung von Kielflosse und Ruderblatt, Nachziehen der Kielbolzen
  • Fertigung und Einbau neuer Ruderlagerbuchsen, Details zum Ruderkoker und Ruderwelle
  • Einbau dichter neuer Fensterrahmen, siehe die Rubrik Zubehör
  • Einbau neuer Skylights für den Salon und Toilettenraum
  • Umbau des Reitbalkens für einen gescheiten Traveller
  • Änderung des Backstags zur schnellen Bedienung durch den Steuermann
  • Batteriedimensionierung (Anlasser- und Bordnetzbatterie) und sicherer Einbau
  • Nachrüstung von Tankanzeigen für die Frischwasser- und Dieseltanks
  • Original Swede 55-Logo für das Großtuch: Form, Farbe und Platzierung im Segel
  • bewährte Reffgrößen für das Großsegel
  • Auswahl passender Winschen zum schnellen Reffen des Großsegels
  • Änderung der Reffhaken
  • Prüfung und Ersatz der Terminals = Wantaufhängungen im Mast
  • Ausbau, Prüfung und Einbau der Püttinge und Rüsteisen für die Unter-, Mittel- und Oberwanten
  • Beseitigung üblicher Leckagen an Deck: Lüfter, Fenster, Skylights, Relingsfüße, Püttinge, Beschläge
  • Umrüstung der Unterdecks-Beleuchtung vom pflegeintensivem Messing zu Niro
  • gezielter Umbau der Peripherie und Maschine für den wartungsfreundlichen und sicheren Betrieb: einfaches Frischwasserspülen der Seewasserkühlung, Seewasserfilter, Keilriemenspannvorrichtung, Nachrüstung Alarm
  • Umstieg auf Drehflügelpropeller: widerstandsarme Segelstellung, sicheres Aufstoppen des Bootes bei Hafenmanövern
  • Neubau eines dauerhaft leichtgängigen und zum Stil von Swede 55 passenden Schiebeluk
  • Versicherung Ihres Bootes (worauf zu achten ist)

Swedesail hat die Linien und sämtliche Laminier- und Baupläne zu Swede 55.

Was Kunden sagen

„Als Eigner einer gebraucht gekauften Swede 41* lernte ich Herrn Braschos nach telefonischer Kontaktaufnahme anläßlich der Hamburger Bootsausstellung 2014 kennen und entschied mich zunächst für eine einjährige Beratung zum vorab vereinbarten Tarif. Innerhalb des Jahres ergaben sich Fragen zu folgenden Themen:

  • Reparatur eines undichten Pütting
  • klapperndes Ruderlager (Ursachen und Reparatur)
  • empfehlenswerter Mastfall/Mastrimm
  • Segelwahl
  • WC-Umbau
  • Liegeplatz Ostsee

Meine Fragen wurden prompt beantwortet. Ich habe mit Herrn Braschos einen kompetenten und lösungsorientierten, kosten- und zeitbewusst arbeitenden Berater gefunden. Ich bin mit der Beratung so zufrieden, dass ich sie fortgesetzt habe.“

Paul Frey, Bad Ragaz/Schweiz

*Swede 41 wurde in den Neunziger Jahren als Nachfolger des beliebten S30 Tourenschärenkreuzers gebaut und von SWEDESAIL in Mitteleuropa verkauft.

Ersatzteile

  • Swede 55-Bugbeschlag. Geschweißte und elektropolierte Niro-Sonderanfertigung in zweckmäßiger und formschöner Machart
  • zu jeder Verwendung bei Swede 55 passende Borddurchführungen, Seeventile und weiteres Zubehör
  • neue Fensterrahmen für Swede 55
  • Decksumlenker bb und stb neben dem Mast
  • neues Vor- und Achterstag, Unter-, Mittel- und Oberwanten für Swede 55
  • passende Winschen neben dem Niedergang für Fallen, Reff- und Trimmleinen
  • richtig dimensionierte Zweigang-Vorschotwinschen
  • leichtgängige, effiziente und insgesamt leichte Großschotführung
  • neues Backstags-Arrangement mit Dyneema-Endlosleine und passenden Winschen
  • Notpinne, Reservesteuerseile und Zubehör
  • Original Fisksätra Steuerrad mit 83 cm Durchmesser
  • auf 100 cm Durchmesser vergrößertes Steuerrad (Sonderanfertigung)
  • Flaggenstockhalter in passender Neigung
  • mobile, ausklappbare Badeleiter (Original Design) in Edelstahl

Planen Sie bitte für die technische Klärung, die Anfertigung und Beschaffung Zeit ein.

Angebote

Swede 55 Halbmodell © Swedesail

Swede 55 Halbmodell © Swedesail

83 cm Yacht-Steuerrad © Swedesail

83 cm Yacht-Steuerrad aus poliertem Edelstahl © Swedesail

Halbmodell Größe, Farbe und Finish der Trägerplatte (lackiertes Magahoni oder farbig gespritzt) nach Ihren Wünschen. Sonderanfertigung. Das perfekte Geschenk für den Swede 55-Fan. Macht sich gut im Büro oder Wohnzimmer. 

83 cm Edelstahl Steuerrad
– Ø des äußeren Rings 25 mm
– sechs 12 mm Speichen, um 7° nach achtern geneigt
– 5.7 kg
– säurefester Edelstahl
– passend zum original Swede 55 Konus (Maße vorhanden)
– gebraucht. Rad und Speichen in neuwertigem Zustand. Lediglich die Nabe hat ein paar Kratzer von der gelegentlichen Demontage/Montage des Steuers.
– Versand in stabilem Karton. Preis auf Anfrage

Volvo Penta MD 11 & 17C Handbuch © Swedesail

Volvo Penta MD 11 & 17C Handbuch © Swedesail

Swede 55 wurde mit einem 27 PS Zweizylinder Volvo Penta MD 11 C oder einem 35 PS MD 17 C Dreizylinder geliefert. Diese Motoren sind zuverlässig und langlebig, sofern sie mit einer Zweikreiskühlung laufen und regelmäßig gewartet werden. Langlebig ist auch der Volvo Penta Saildrive 110 S. Dazu gibt es folgende Unterlagen: Der Original Betriebsanleitung und den Werkstatthandbüchern für die genannten Motoren und das Getriebe. Wie ich vom wiederholten Ausbau von Motor und Getriebe bis hin zum Tausch der Saildrive-Simmerringe weiß, sind die Werkstatthandbücher für Reparaturen und die gelegentliche Überholung von Maschine und Getriebe unverzichtbar. Gerne helfe ich mit diesen Unterlagen. Preis auf Anfrage.

Über Swedesail

Swede 55 Segler Erdmann Braschos © Swedesail

Ich heiße Erdmann Braschos und wuchs mit dem Segeln auf: Jollenregatten wie Kieler Auftakt, offene Kielboote (Dyas) und Sommertörns mit einem 30er Tourenschärenkreuzer vom Typ Lotus nach Norwegen, Schweden und Finnland. Dieses Boot war 12 m lang, 2,15 m breit und wog 2,6 t. Reisen über den Skagerrak, um die Südwestküste Norwegens herum via Stavanger zum Lysefjord oder nach Oslo.

Halb so breit wie übliche Boote: 30er Tourenschärenkreuzer Lotus in Marina Baltica/Travemünde © Erdmann Braschos

Halb so breit wie übliche Boote: 30er Tourenschärenkreuzer Lotus in Marina Baltica/Travemünde © Erdmann Braschos

Die Vorsegelwechsel auf dem schmalen Vorschiff ohne Bugkorb und Reling machte ich. Häfen wurden mit einem al gusto laufenden Außenborder angesteuert. Der letzten Lotus-Törn wurde in einem Rutsch in drei Tagen von Großenbrode zu den Åaland Inseln bei konstanten Ost 3 gesegelt. Die Rückreise dauerte bei üblichen Bedingungen drei Wochen. Bei aller Begeisterung für das schlanke und leichte Boot mit Mittelplicht und Achterkajüte war es Zeit für mehr Komfort: für einen Salon mit Steh- statt Bückhöhe, einem WC-Raum statt in der Plicht genutzten Eimer, einen zuverlässigen Einbaumotor. Mit 85 cm mehr Breite und Kajüten über 13 m Länge bietet Swede 55 diese Annehmlichkeiten. Die restlichen drei Meter stecken im Löffelbug und der eleganten Heckpartie.

Ich bin gepägt von einem Buch, das ich als Jugendlicher von meinem Taschengeld kaufte: Der 1973 erschienenen deutschen Ausgabe von Carlo Sciarrellis Lo yacht. Origine ed evoluzione del veliero da diporto. In Die Yacht: Ihre Herkunft und ihre Entwicklung“ gibt Sciarelli einen Überblick von den ersten Freizeitbooten bis zu den Sechzigerjahren, als die International Offshore Rule (IOR) die prägende Vermessung des Royal Offshore Racing Club (RORC) ablöste.

Bei Sciarelli las ich über die J-Klasse, den Epilog der letzten Schoner und Kutter der sogenannten Big Class, Yachten die ich später als Endeavour modernisiert, als Neubau wie Ranger in Skagen sehen oder als Velsheda im Solent während einer Probefahrt steuern würde. Ästhetik und Eleganz klassischer Yachten bedeuten mir viel. In den Neunzigerjahren, als sich die Yachtwelt für Klassiker interessierte, begann ich über Schärenkreuzer und Meteryachten zu schreiben. Meine Artikel über Bootsrestauration, Porträts von Seglern, Bootsrestauratoren, Werften und Seglerpersönlichkeiten haben zur Renaissance klassischer Yachten hierzulande beigetragen.

Gamle Swede Crew 2017 © Bruno Werner/Swedesail

Gamle Swede Crew 2017 © Bruno Werner/Swedesail

Inspiriert von der Eleganz und Segeleigenschaften von Swede 55 gründete ich 1991 anläßlich des Relaunch von Swede 55 und des S30 Tourenschärenkreuzers durch eine schwedische Werft den Yachtdienstleister Swedesail.

Bei der Präsentation in der Kieler Förde beeindruckte der Swede 55-Neubau mit Leichtwind-Segeleigenschaften, die denen ausgeräumter Admirals Cupper beim Training zu den MAIOR Regatten entsprach.

Yachting kommt vom Jagen

Gamle Swede in Fehmarnsund © Swedesail

Gamle Swede in Fehmarnsund © Swedesail

Ich verkaufte mehrere Swede 41 Neubauten nach Deutschland und ans Mittelmeer, einige gebrauchte Swede 55, eine Super Swede 53 und gründete eine Vertriebsstelle in der 405 Lexington Avenue in Manhattan, die ich Swedesail North America nannte. Die 71ste Etage im Chrysler Hochhaus, wo ein Immobilienmann etwas einträglichere Geschäfte führte, war keine schlechte Adresse.

Eine von mehreren Erkenntnissen aber war, dass der Tourenschärenkreuzer zu extravagant ist, um sich im Markt zu behaupten. Bereits damals wurden Boote vorrangig nach Schnäppchen- und Komfortgesichtspunkten ausgesucht. Hinzu kommt, dass ein sportliches Boot eher von jungen Leuten gebraucht gekauft wird als von älteren Eignern, die einen Kleinstserien-Neubau bezahlen. So beendete ich nach Betreuung der Nachbesserungen an den geliefeten Booten 1997 schweren Herzens meine Vertriebstätigkeit. Ich konzentrierte mich auf die journalistische Arbeit und Gamle Swede.

Beiträge zur W.W Norton & Company Enzyklopädie der Yachtkonstrukteure © Erdmann Braschos

Beiträge zur Enzyklopädie der Yachtkonstrukteure, New York 2005 © W.W Norton & Company

Die rings bei der Fertigstellung, Auslieferung und Übergabe der Boote gesammelten Erfahren tragen zum Betrieb, Wartung und Reparturen von Gamle Swede bei. Seit 2003 segele ich das Boot mit einer permanent bestehenden Crew aus Hamburg und Umgebung. Meinen Segelfreunden bietet dieses Modell Gelegenheit, auf einem interessanten und versiert gesegelten Schiff Spaß zu haben und in einer Art Segel-Crashkurs viel zu lernen. Einen aus der Crew hat der Segelbazillus dermaßen erwischt, dass er begeistert einen S30 segelt. Er kam vom Wildwasserpaddeln zu mir an Bord. Auf Gamle Swede wurde er zum Segler.

Nach Jahren an einem Trave-Liegeplatz bin ich glücklich, eine seglerische Umgebung für Gamle Swede in Lemkenhafen auf Fehmarn gefunden zu haben. Hier beginnen und enden unsere Wochenendtörns. Dänemark liegt mit Langeland und Ærø vor der Tür. Hier nehmen wir gelegentlich an Regatten teil. Fehmarn ist der ideale Absprung für Segelreisen durch den Großen Belt oder Öresund nach Dänemark, Schweden und Norwegen.

Ich segele Gamle Swede mit anhaltender Begeisterung. S30-Segelfreund Paul Rutishauser aus Altnau am Bodensee meint, man verstünde sein Boot erst nach jahrzehntelanger Nutzung wirklich. Nach wie vor gibt es wenige Schiffe, die ähnlich schnell sind. Wenn wir solcher Konkurrenz begegnen, gibt es immer Maßnahmen, den Fight in unserem Sinne zu regeln oder das marginal schnellere Boot wenigstens in Schach zu halten. Solche Kleine-Jungs Segelscharmützel machen enormen Spaß. Yachting kommt vom Jagen. Sie sind willkommen, meine Segelfreunde und mich bei der Fortsetzung dieses Spiels zu begleiten. Wahrscheinlich verstehen Sie dann auch, wie man ein und dasselbe Boot nahezu vier Jahrzehnte pflegen, erhalten und segeln kann.

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Dank für Fotos und Videos an Michael Amme, Beken of Cowes, Christian Boedtker, Hans-Ulrich Eichler, Moritz Friedl, Sören Hese/Sailpower, Nico Krauss, Stephan Roepke/Picturecoast, Britta Rosehr, Prof. Göran Pohl, Dr. Jan Schulte-Hillen, den Seglerverein Lemkenhafen Fehmarn, Peter Andrin Steiner, Sven Treskatsch, Barbara Wasner, Bruno Werner und Nicole Werner.

Weiterer Dank an Lars Bergström/Florida (†), Sven Cornelius/Bremen, Mikael Krafft/Monaco; Robert H. Perry/Seattle; Effi (†) und Per Reimers/Stockholm, Prof. Sven Olof Ridder/Florida & Stockholm (†), Ulli Seer Rimsting/Chiemsee, das Sjöhistoriska Museet Stockholm und Fredi Winterhalter von der Werft Beck & Söhne/Insel Reichenau für Informationen; Anja Andresen, Gunda Gerig, Dina Sierralta und Christoph Karsten für Rat und Tat.