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Dieses Video zeigt einen Swede 52-Neubau aus dem Jahr 2002. Angeblich wiegt das Boot ganze 7,4 Tonnen, 1/2 t weniger als Swede 55 wie von Knud Reimers geplant. Sehr schön ist im Film ist zu sehen, wie weit das elegante Achterschiff aus dem Wasser ragt. Es beweist die beeindruckend leichte Bauweise. Interessant ist auch die Pinnensteuerung anstelle des Rades. Und wie bei der Jolle oder kleinen Kielbooten gibt es sogar einen Pinnenausleger. Solch eine Pinne ist als sensibler, leichter und wartungsarmer Mechanismus eine feine Sache. Video vom Cheyenne Eigner. Einzelheiten zu diesem Boot in der Rubrik Swede 55 Nachfolger.

Am Wind-Kurs mit Genua bei wenig Wind und leichter Dünung in der Lübecker Bucht, etwa in Höhe der Insel Poel. Das Vorstag federt im Takt des Wellengangs. Früher, als Deutschland noch in Ost und West geteilt war, war das landschaftlich schöne Ostufer der Lübecker Bucht Grenzgebiet und gesperrt. Das Hochhaus des Maritim Hotels von Travemünde ist erst später vor dem Bug zu erkennen.

Am Wind vor Westermarkelsdorf im Nordwesten Fehmarns bei etwa 5 Windstärken mit der alten Sturmfock und gerefftem Groß vor einigen Jahren. Ohne Sprayhood gibt es gute Sicht nach vorne, was bekanntlich das beste Medikament gegen die üblichen Reisebeschwerden auf See ist, die gefürchtete Seekrankheit. Natürlich gibt es auch einen Nachteil, nämlich, dass ab und zu Spritzwasser achtern bis zur Plicht fliegt. Leider Video auch, wie schlecht das Großsegel nach dem Reffen im Fehmarnbelt durchgesetzt ist. Es hängt schlimm an den Mastrutschern. Egal, ich zeige es trotzdem.

Regattapremiere mit einem neuen Segel

Der erste Eindruck der gefürchteten 12 mR-Yacht Anita beim Probelauf Freitag vor der eigentlichen Max Oertz Regatta in der Neustädter Bucht. Erleichtert beobachten wir, dass Anita vergleichsweise weniger Höhe zieht. Nach diesem ersten Kräftemessen wittern wir Morgenluft. Ein gern erinnertes Segel Highlight mit erfreulichem Ausgang aus dem Frühjahr 2019.

Mit leicht geöffneten Schoten geht es mit der neuen Fock vom Fehmarnsund durch die angenehm glatte Ostsee zur Marina Kühlungsborn. Wie die Fußleiste auf Meereshöhe anzeigt, ist es Zeit für das erste Reff im Groß. Video vom September 2018.

Ein Blick aus der ringsum sicheren Mittelplicht der Swede 55 nach achtern. Wie bei einem gemütlichen Motorsegler ist sie zwischen der Vorder- und Achterkajüte eingelassen. Auch der hohe seitliche Süllrand ist eine praktische und sichere Sache.

Swede 55 Segeln bei reichlich Wind

Das lange schlanke Boot braucht wenig Segelfläche. Das verdankt Swede 55 ihren guten Schärenkreuzer-Genen. Nach der Passage der Storstømsbroen, sie verbindet Falster mit der Insel Seeland, überholt die Signora am Steuer drei Berliner Jungs auf einer X 79. Manchmal kommen sich die Boote bedenklich nahe. Die Kommentare an Bord der X 79 sind eindeutig. Die ähnlich Lautenden drüben an Bord des ausweichpflichtigen Bootes auch, aber nicht zu hören. Das Überholmanöber war nicht ganz so entspannt, wie es aussieht.

An diesem windreichen Tag genügt die kleine Sturmfock und ein gerefftes Groß. Wir sind unterwegs zum Smalandfahrwasser, gehen bald hoch ran und möchten trotz zunehmendem Wind und entsprechendem Seegang aus Westsüdwest die Insel Vejrø zu erreichen. Später treffen wir die Berliner im Hafen von Vejrø, trinken abends ein Bier und morgens einen Kaffee zusammen. Eine schöne Seglerbekanntschaft, die mit gelegentlichen Begegungen aufgefrischt wird.

Probeschlag mit dem neuen Großsegel des Lübecker Segelmachers Arnd Deutsch im Fehmarnsund bei herrlich konstantem Wind. Weil die Reffleinen achtern in ausreichender Länge noch fehlen, messe ich sie aus. Das Wasser und der Ostwind sind leider noch richtig kalt. Natürlich trübt das die Freude am neuen Segel nicht. Video vom Juni 2020.

Bojenplatz vor Ærø

Die beschauliche Seite des Fahrtensegelns: Ein herrlicher Liegeplatz bei der Ortschaft Ommel nordöstlich der Insel Ærø. Dort hat die dänische Fahrtenseglervereinigung freundlicherweise Bojen ausgelegt, die ausnahmsweise auch mal von ortsfremden Germanen genutzt werden dürfen. Der Frieden an diesem herrlichen Spätsommerabend erinnert daran, warum das Gewässer Dänische Südsee heißt. Wenige Meilen weiter steppt im gut belegten Hafen von Marstal abends der Bär.